“Denn wenn Du alles richtig machen würdest, hättest Du Dein Ziel ja schon…“ 

Ich habe es liebevoll gesagt. Mit leiser Stimme und einem liebevollen Gefühl. Ich vertraute darauf, dass sie durch diese kleine Provokation rauskommt, aus ihrer Rechtfertigung, raus aus ihrer Blockade, raus aus ihren störenden Überzeugungen und Ängsten und dem ganzen, unnützen Zeug. 

Es war soooo schöööön, als ich augenblicklich merkte, dass dieser eine kleine Satz bei meiner Kundin große, schwere Steine ins Rollen gebracht hat. 

Inzwischen hat M. aufgehört, sich zu wehren, und ihr Ziel längst erreicht. Auf einmal ging nämlich alles ganz schnell. Sie hat etwas „verstanden”, sich geöffnet, Blockaden und Ängste gelöst und schlussendlich, Feng-Shui Maßnahmen ergriffen, und zack!! Auf einmal war sie mitten drin – in ihrem Ziel –  und ist es noch!

Also mal von vorn:

Du kannst mit Feng-Shui Deine Ziele fördern.

In den 9 Lebensbereichen des Feng-Shui Baguas gibt es zwei Bereiche, die Du aktivieren kannst, wenn Du magst, um die Energie zu aktivieren.

Vergegenwärtige Dir, dass Ziele oder Wünsche erstmal reine Energie sind. Sie sind erstmal nur in unseren Gedanken und Gefühlen. Visionen sind also am Anfang, reine Energie. Und für die Energie, ich nenne sie heute mal Ziele Energie,  schaffen wir Raum. Wir machen Platz dafür und wir laden sie im Außen ein. In unsere Räume. In unser Zuhause.

Konkret sind die Lebensbereiche „Kinder/Kreativität/Zukunft“ und „hilfreiche Freunde“ DIE Lebensbereiche, welche ich als Feng Shui Beraterin empfehle, um die Ziele Energie anzuziehen. 

Das Feng-Shui Bagua

Hier habe ich für Dich das Feng Shui Bagua, das kannst Du über Deinen Wohnungs-/Hausgrundriss legen. Die Eingangstüre ist dabei immer unten. Also dreh den Plan so, dass Dein Eingang in einem der unteren Bereiche ist. Wenn du einen „komplizierten” Grundriss hast, kannst Du mir gerne eine Nachricht schicken, dann helfe ich Dir.

Baguas des FengShui – Wie Feng-Shui deine Ziele fördert
Hier ist der Eingang. Das Feng-Shui Bagua.

So, und jetzt kannst du gleich mal schauen, was sich dort in deinem zu Hause befindet. Ist dort aufgeräumt, oder sind hier Kruschelecken. Gefällt dir die Einrichtung dort oder geht da noch was? Ist es harmonisch und hell, oder dunkel und irgendwie unausgeglichen. Stört etwas? Führe Dir vor Augen, dass Du Dir Deine Ziele Energie einladen möchtest. Tust Du das? Fühlt sie sich willkommen? Kann sie leicht fließen?

Den Lebensbereich Kinder/Kreativität/Zukunft aktivieren

hier kannst Du z.B. eine Magnetwand oder eine Magnettafel nehmen. Denn so einfach kannst Du mit Feng-Shui Deine Ziele fördern: der Magnet zieht Dinge an. Das ist cool, oder? Deine Visionen auf einer Magnetwand zieht sozusagen Deine Zielenergie wie ein Magnet an. Die Farbe der Magnettafel/-Wand sollte Gelb, Braun, Beige, Ocker, Terrakotta, Schlammfarben sprich – Erdfarben sein.

Magnettafeln Thetahealing FengShui Ziele
Quelle: fittness-design.de

Wenn Du noch mehr tun möchtest, um dir Deinen Raum für Deine Ziele zu erschaffen, kannst du z.B. auch mit Symbolen  arbeiten:

Für den Lebensbereich “hilfreiche Freunde“ gilt: 

Mach Dir bewusst, dass es bei dem Lebensbereich „ hilfreiche Freunde“ auch darum geht, welche Menschen für Dich da sind, wenn Du sie brauchst. Und auch, welch ein guter, hilfreicher Freund Du für andere bist. 

Den Lebensbereich “hilfreiche Freunde” kann man allerdings auch noch ganz anders verstehen. Es könnte das Universum sein, dass Dich dabei unterstützt, deine Ziele zu verwirklichen. Oder Engel, Deine Ahnen – alles was Du glaubst, dass Dich unterstützt. Ich kenne viele Menschen, die daran glauben, dass es eine Quelle, eine Kraft gibt, die „größer” ist als sie. Also eigentlich kenne ich glaube ich, niemanden, der das nicht glaubt. Falls du Engel magst, einen Engel (oder mehrere), falls du Ahnen hast, mit denen Du dich verbunden fühlst, ein Bild von ihnen. Du kannst mit Feng-Shui deine Ziele auch einfach wieder mit Farben fördern, die dem Element Erde entsprechen, aktivieren: Gelb, Ocker, Terrakotta, Beige, Braun, Erdfarben, Schlammfarben…)

Engel Thetahealing und FengShui für Ziele
pixabayCouleur

Und dann, wenn man eine Feng Shui Maßnahme tätigt, indem man Lebensbereiche aktiviert, dann kommen oft keine guten Gedanken und Gefühle hoch. Und das erfüllt mich einfach jedes mal so sehr mit Dankbarkeit. 

Weil ich sehe das immer als Potenzial, als Chance, als Hinweis, dass ich da noch was tun kann, wenn ich etwas in meinem Leben ändern möchte. 

Jaja! Ich weiß, ich weiß!! Es fühlt sich wahrscheinlich erstmal nicht so toll an, wenn man keine guten Gedanken über sein Ziel hat.
Aber wenn man es von einer anderen Perspektive betrachtet, kann man die Möglichkeiten erkennen, die da ja auch drinnen stecken. Und da kann man sich dann, endlich mal wirklich, damit auseinanderzusetzen, was noch blockiert.

Feng-Shui oder Einrichtungsberater?

Oh! Ich habe es gerade gemerkt,  da ist sozusagen eine „Vorannahme“ drinnen – ich gehe davon aus, das mein Kunde mich nicht nur deswegen holt, weil er seine Wand anders streichen oder seine Möbel verrücken möchte, sondern weil er schon spürt, dass Feng-Shui nicht nur “Möbel verrücken” ist. 

Fürs „Möbelrücken“ und umdekorieren, braucht es, nach meinem Verständnis, auch gar keinen Feng-Shui Berater. Dafür holt man sich einen Innenarchitekten oder Einrichtungsberater. 

Klar ist, dass Menschen, die eine Feng-Shui Beratung wollen, mehr als eine Einrichtungsberatung wollen. Sie wollen ein bestimmtes Gefühl haben, wenn sie nach Hause oder ins Büro kommen. Sie wollen sich hilfreiche Energien einladen. Etwas in den Fluss bringen. Harmonie schaffen. Sie wollen sich Wünsche erfüllen. Ziele erreichen. Oder besser: UnZiele.

Das Universum leitet Dich. Mit Feng-Shui deine Ziele fördern
pixabayFree-Photos

Das fehlende Puzzleteil im Feng-Shui

So und jetzt kommt die Krux, der Haken, weshalb ich mich erstmal als Feng-Shui Beraterin zurückgezogen habe: Es funktioniert nicht immer.

Oft, – aber nicht immer. Das hat mich gestört. So sehr, dass ich mich auf die Suche gemacht habe, um das fehlende Puzzleteil zu finden. Und ich habe etwas gefunden, etwas,  dass – zumindest mir persönlich – hilft, meine Wünsche und Ziele zu 100 Prozent zu erfüllen. Das heißt jetzt nicht, dass ich schon 100 Prozent meiner Ziele erreicht habe. Aber – ich weiß, was ich tun kann, und ich weiß auch, dass wenn ich es wirklich will, werde ich es erreichen.

Erstmal empfehle ich, das man sich darüber Gedanken macht, ob Dein Ziel auch wirklich DEIN Ziel ist. Oder ob man nur glaubt, dass es cool ist, weil man denkt, dass die anderen einen dann cool finden. 

Es ist so sooo wichtig, was man glaubt. Welche Gefühle kommen denn hoch, wenn Du an Dein Ziel denkst. Sicherlich und hoffentlich, erstmal Freude und Bauchkribbeln, Schmetterlinge – Hochgefühle. Das ist auch gut so! Perfekt!!

Bist Du gut genug?

Aber glaubst du denn, dass Du gut genug dafür bist, dass du es verdient hast, dass du es „drauf“ hast?

Ja, man kann schon mal Angst bekommen, wenn man an die Details denkt, an die Umsetzung, ans Verwirklichen.

Ich habe eine Klientin, die geglaubt hat, dass sie es gar nicht Wert ist, dass sie ihr Ziel auch tatsächlich bekommt. Da war der Wunsch, das Ziel, und die guten Gefühle auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite, kam dieses unstimmige Magengrummeln, dieser unterbewusste Glaubenssatz „ich bin es gar nicht Wert”, auf einmal sehr stark hoch. 

Oh wie gut ich das kenne! Meine Güte, was habe ich schon komische Glaubenssätze erkannt und aufgelöst, was das Thema manifestieren, Ziele, Visionen etc. angeht. Und echt! Manchmal bin ich fast verzweifelt daran. Aber meine Visionen sind einfach sooooo coooool, dass ich sie nicht aufgeben möchte. Nicht wegen eines komischen, blöden, unsinnigen, doofen Glaubenssatzes. Darauf habe ich echt keinen Bock mehr! So – das musste jetzt mal raus!

Ich lasse mich zu meinen hinderlichen Glaubenssätzen regelmäßig coachen mit der Methode, die für mich persönlich, sehr wirksam ist, und diese Methode ist ThetaHealing®. Eigentlich ist es total wurscht, wie diese Methode heißt. Welches seine Methode ist, dass darf jeder für sich selbst rausfinden.

Es gibt da draußen so viele tolle, wirksame Methoden, die nur darauf warten, entdeckt und ausprobiert zu werden. Für mich selbst, ist einfach wichtig, auch regelmäßig mit einem “richtigen Coach“ über meine unerkannten, ungelösten, unbewussten Glaubenssätze zu reden – und sie zu lösen.

Glaubst Du, dass es möglich ist?

Der nächste Schritt:  Was glaubst Du von Dir? Glaubst du wirklich mit jeder Faser deines Believesysthems, dass es möglich ist? Ich sage Dir jetzt etwas, was Dich vielleicht zum Nachdenken bringt: Wenn Du keine negativen Überzeugungen, Ängste und was auch immer hättest, hättest Du Dein Ziel ja schon erreicht. Es kann also daran liegen, dass Du noch nicht wirklich überzeugt bist, von Dir, von Deinem Ziel…

Feng-Shui Maßnahmen ergreifen

Danach kannst Du Feng-Shui Maßnahme: ergreifen: Pinne Dir Deine Ziele an Deine Magnetwand, und aktiviere im Außen, lad Dir die Energie in Dein zu Hause ein. Damit kommst du schon mal ins Tun. 

Um Ziele zu verwirklichen darf man etwas tun. Man darf unbedingt auch ins Handeln kommen. Manche Menschen sitzen da und warten, bis es sich manifestiert. Das sagt z.B. das Buch „The Secret“. Aber das stimmt glaube ich nicht. Ich habe es ausprobiert, habe beim Universum bestellt und gewartet. Und erst seit ich ins Tun gekommen bin, kommt etwas in Bewegung. Wenn ich ein Buch schreiben will, dann darf ich mich hinsetzen und es schreiben. Es reicht nicht, nur den Wunsch zu äußern. Zumindest im Moment noch nicht. 

Das Universum kennt Deinen Weg. Es führt Dich wie ein Navi.
pixabayCarPhotography

Das Navi

Mike Dooley hat das einmal sehr schön erklärt: Gib in Dein Navigationsgerät den Ort, die Straße und die Hausnummer ein. Und dann leg den Gang ein und fahr los! Sonst kommst du nicht an. 

Du darfst schon auch losfahren. Leg den Gang ein und gib Gas. Du wirst auf jeden Fall ankommen. Selbst wenn Du unterwegs mal rechts, statt links abbiegst, dein Navigationsgerät wird dir sagen: bitte wenden! Und es wird Dir immer den kürzesten Weg zeigen. 

So wie das Universum. Es kennt den Weg. Es ist ihm auch egal, wie lange Du brauchst, und wie oft du falsch abbiegst. Es bewertet das nicht. Oder hast Du schonmal erlebt, dass Dein Navi Dich verurteilt, ungeduldig wird und Dich nicht mehr Lieb hat, weil Du falsch abgebogen bist? Das wäre mal echt witzig, stell Dir vor, Dein Navi wäre Dir beleidigt, wenn Du falsch abbiegst, und würde dann rumzicken und Dir den Weg nicht mehr zeigen!

Das Universum ist bedingungslos. Genau wie Dein Navi. Es wird Dich immer und immer wieder auf Deinen Weg bringen. Ganz gaaaaaanz sicher.

Alles was Du brauchst, ist Deine blockierenden Stahlmauern zu sprengen. Deine unnützen Glaubenssätze aufzulösen und Dein Ziel, Deinen Wunsch klar zu haben. 

Also schaffe Raum im Innen, indem Du Deine hinderlichen Glaubenssätze auflöst, und aktiviere Deine Lebensbereiche im Außen. Erlaube dem Feng-Shui, deine Ziele zu fördern und Vertraue darauf, dass es Dich führt. So wie das Navi.

Oder: Warum hast du meine Träume verraten?

Was würde mein jüngeres Ich wohl sagen, wenn es wüsste, was aus ihm werden wird? “Was ist bloß aus Dir geworden? Warum hast Du meine Träume verraten?” – Ich weiß nicht wirklich, was es sagen würde aber ich kann mich noch gut an meinen Traum erinnern:

Kind liegt und träumt von seinem Lebenstraum. Lebensziele erreichen mit Zieltraum.
Yaruta

Mit 8 Jahren hatte ich ein großes Ziel. Einen Herzenstraum, einen Lebenstraum, den ich erreichen wollte – ach quatsch – von dem klar war, dass ich dieses Ziel erreiche: Tierarzt.

Mein Lebenstraum

Ich wollte Tierarzt werden. Mit eigener Praxis. Ich liebte Tiere. Besonders die flauschigen und verspielten. Und ich konnte die Vorstellung nicht ertragen, dass solch ein armes Geschöpf leiden musste. (Ja, ich bin sehr behütet aufgewachsen.)

Der Umbau des Hauses meiner Großeltern inkl. Anbau zu einer Tierarztpraxis war quasi schon fertige Sache. Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, mit welcher Begeisterung ich in meinen Ferien durchs Haus meiner Großeltern geschlichen bin und die Räume vermessen habe. Ich habe exakte Pläne gezeichnet und mir ausgemalt, wie es wohl werden würde, hier auf dem Dorf eine Tierarztpraxis zu haben. Ich habe sogar ein Buch über Tierpflege gelesen, dass ich auf dem Dachboden meiner Großeltern gefunden habe.

Leidende Tiere würden zu mir gebracht und ich würde sie wieder heil machen, den ich würde ein großartiger Tierarzt werden. Das war klar! – Einfache und wunderschöne Welt.

Ein bisschen erschreckend war es schon, dass ich keine Vorstellung hatte, wie ich den Anbau ermöglichen sollte und auch meinen Großeltern zu erklären, dass ihr Wohnzimmer bald von kranken Tieren belagert würde, gehörte zu den Dingen, über die ich mir noch irgendwann Gedanken machen wollte.

Lebenstraum trifft Realität

Dann kam die “Realität”. – Ich glaube meine Oma war es, die mich mitten in der Planung meines Lebenstraums, mit dem Zollstock in der Hand erwischte und zur Rede stellte. Sie war es auch, die meine Welt erschütterte, als sie mir liebevoll erklärte, dass ich dann auch Spritzen geben müsste. SPRITZEN! Du kannst sicherlich meinen Ekel und meine Bestürzung nachvollziehen, die ich bei der Vorstellung empfand, einem armen, unschuldigen, flauschigen Kaninchen ein kaltes Stück Metall in den Körper stechen zu müssen. – Das war einfach unmöglich.

Lebenstraum trifft Realität: Spritzen
unsplash-logoWendy Scofield

So platzte dieser “Lebenstraum” wie eine Seifenblase am Kaktus und ich gammelte die restlichen Ferien vor dem Fernseher herum. Und die nächsten auch. – Ich gebe zu: Frustrationstoleranz war nicht meine größte Stärke 😉

Schade. Denn in der kurzen Phase meiner Zielbegeisterung habe ich so viel gelernt. Heute kann ich spritzen. Ich mag es nicht. Doch mir ist der Nutzen klar, den es bringen kann. Und ich bin ja keine 8 mehr.

Wie wäre es wohl gekommen, wenn ich bestärkt worden wäre? Wenn mein Umfeld mir Rückhalt gegeben hätte, statt mich auf den “Boden der Realität” zurück zu holen? Wenn sie mir vielleicht sogar gezeigt hätten, wie ich solch große Ziele planen könnte und sie auf kleine Ziele runterbrechen?

Tierarzt werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr. Und ich glaube auch, dass das gut so ist. Doch ich habe in den Jahren seit der Begegnung mit der Realität viele Träume gehabt, kleine, große und gefühlte Lebensträume, die beim Kontakt mit der Realität wie Seifenblasen zerplatzen.

Lebensträume kamen und gingen

Ich habe Firmen mit Freunden eröffnet und wir haben uns wieder getrennt, ich habe Partnerschaften geschlossen, nur um zu merken, dass unsere großen Ideale doch nicht kongruent waren. Ich habe für Projekte gearbeitet, die dann doch nie kamen und auch genau so wenig Geld brachten.

Viele der Erfahrungen waren nicht schön, andere schon – doch das sollen andere Geschichten werden – und sie haben mich viel gelehrt. Über Lebensträume, Ziele, Realität und Menschen. Doch ganz besonders darüber, wie sehr wir uns selbst verarschen, wenn wir an etwas glauben WOLLEN.

Wie sehr doch die rosarote Brille bei jedem neuen Projekt aufgesetzt wird und selbst die weicheste Vereinbarung plötzlich wie eine verlässliche und belastbare Basis aussieht. Einfach weil wir es wollen.

Wie wichtig es ist, sich mit einem Mentor oder Coach über Ideen und Pläne unterhalten zu können. Das entfernt so schnell die rosa Brille – oder macht sie zumindest so bewusst, dass es meine Entscheidung bleibt, ob ich sie tragen will 🙂

Lebe Deinen Traum!

Traust Du Dich, Deinen Traum zu leben?Der Schlüssel zu einem glücklichen Leben, liegt im Verwirklichen unserer Träume.

Jetzt endlich starten!

Du hast einen Traum. Ob Du nun Tierarzt werden möchtest oder Pilot oder Deine eigene Unabhängigkeit erreichen willst.

Herzlichen Glückwunsch. Denn hier beginnt eine wunderbare Reise voller Begeisterung und Freude – Wenn Du sie richtig angehst.

Weißt Du noch, wie wir als Kinder mit Träumen umgegangen sind?

Wir sind voll darin aufgegangen, haben es gespielt, davon erzählt… Jedem, der es hören wollte. Und dann auch den Anderen. Und wir waren Feuer und Flamme!

Mit dieser unglaublichen Begeisterung haben wir bald Unterstützer angezogen. Denn nicht Jeder lebt seinen eigenen Traum. Manchmal ist es auch wundervoll den Traum eines Freundes zu begleiten und mit einzusteigen.

Wir haben Fragen gestellt, gelernt, ausprobiert. Wir sind auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden. Und wir haben weiter gemacht. Wir haben gemeinsam gelernt, geheilt und sind gemeinsam gewachsen.

“Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” Samuel Beckett

Und kannst Du Dich noch erinnern, wie auch der Traum sich veränderte? Er wurde konkreter. Heute würde ich sagen: Aus dem Traum wurde ein Ziel.

Irgendwann wussten wir genug und hatten genug ausprobiert um zu wissen, was nötig ist, um tatsächlich an unser Ziel zu gelangen.

Wir schmiedeten Pläne, gründeten Banden und trieben uns gegenseitig an weiter zu machen. Denn vor den Freunden und “Followern” einknicken: undenkbar!

Und wie war es, gemeinsam das Ziel zu erreichen? Die Freude, gemeinsam jubeln, tanzen, schreien vor Glück und am Ziel der Träume angekommen zu sein.

Klar gehörte das Teilen der gemeinsamen Beute mit dazu. Und wir hatten gemeinsam so viel mehr gewonnen als nur das Ergebnis unserer Bemühungen.

Und wären wir alleine überhaupt jemals dort angekommen? Hätten wir ohne die aufmunternden Worte, die Ideen und gemeinsamen Träume je die Kraft gehabt, bis zum Ende durchzuhalten?

Lebensziele erreichen ist nicht schwerer geworden.

Im Gegenteil: Es war noch nie so leicht an Informationen zu kommen und sich zu vernetzen, wie heute.

Nur in unseren Köpfen wurden wir klein gemacht:

Die Angst zu versagen, übervorteilt zu werden oder mit unseren verrückten Ideen – unserem Wunsch unsere Lebensziele zu erreichen – nicht akzeptiert zu werden macht uns kleiner als wir jemals waren.

Welchen Traum würdest Du als erstes erleben wollen, wenn es einen Ort gäbe, an dem alles möglich ist, Du frei bist und einfach Du sein darfst?

zieltraum.

Gemeinschaft

Lebe Deinen Traum – Doch wieso solltest Du das alleine tun?So wie alleine spielen nie wirklich Spaß gemacht hat, so bekommen auch unsere Träume erst so richtig Power, wenn wir sie gemeinsam erleben.Teile Deine Träume und gewinne Unterstützer!

Nutze die Power der Gruppe!

Was würde mein jüngeres Ich wohl sagen, wenn es wüsste, was aus ihm werden wird?

“Was ist bloß aus Dir geworden? Warum hast Du meine Träume verraten?” – Ich weiß nicht wirklich, was es sagen würde aber ich kann mich noch gut an meinen Traum erinnern:

Mit 8 Jahren hatte ich ein großes Ziel. Einen Lebenstraum, den ich erreichen wollte – ach quatsch – von dem klar war, dass ich dieses Ziel erreiche: Tierarzt.

Ich wollte Tierarzt werden. Mit eigener Praxis. Ich liebte Tiere. Besonders die flauschigen und verspielten. Und ich konnte die Vorstellung nicht ertragen, dass solch ein armes Geschöpf leiden musste. (Ja, ich bin sehr behütet aufgewachsen.)

Der Umbau des Hauses meiner Großeltern inkl. Anbau zu einer Tierarztpraxis war quasi schon fertige Sache. Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, mit welcher Begeisterung ich in meinen Ferien durchs Haus meiner Großeltern geschlichen bin und die Räume vermessen habe. Ich habe exakte Pläne gezeichnet und mir ausgemalt, wie es wohl werden würde, hier auf dem Dorf eine Tierarztpraxis zu haben. Ich habe sogar ein Buch über Tierpflege gelesen, dass ich auf dem Dachboden meiner Großeltern gefunden habe.

Leidende Tiere würden zu mir gebracht und ich würde sie wieder heil machen, den ich würde ein großartiger Tierarzt werden. Das war klar! – Einfache und wunderschöne Welt.

Ein bisschen erschreckend war es schon, dass ich keine Vorstellung hatte, wie ich den Anbau ermöglichen sollte und auch meinen Großeltern zu erklären, dass ihr Wohnzimmer bald von kranken Tieren belagert würde, gehörte zu den Dingen, über die ich mir noch irgendwann Gedanken machen wollte.

Dann kam die “Realität”. Ich glaube meine Oma war es, die mich mit dem Zollstock in der Hand erwischte und zur Rede stellte. Sie war es auch, die meine Welt erschütterte, als sie mir liebevoll erklärte, dass ich dann auch Spritzen geben müsste. SPRITZEN! Du kannst sicherlich meinen Ekel und meine Bestürzung nachvollziehen, die ich bei der Vorstellung empfand, einem armen, unschuldigen, flauschigen Kaninchen ein kaltes Stück Metall in den Körper stechen zu müssen. – Das war einfach unmöglich.

So platzte dieser Traum wie eine Seifenblase am Kaktus und ich gammelte die restlichen Ferien vor dem Fernseher herum. Und die nächsten auch. – Ich gebe zu: Frustrationstoleranz war nicht meine größte Stärke 😉

Schade. Denn in der kurzen Phase meiner Zielbegeisterung habe ich so viel gelernt. Heute kann ich spritzen. Ich mag es nicht. Doch mir ist der Nutzen klar, den es bringen kann. Und ich bin ja keine 8 mehr.

Wie wäre es wohl gekommen, wenn ich bestärkt worden wäre? Wenn mein Umfeld mir Rückhalt gegeben hätte, statt mich auf den “Boden der Realität” zurück zu holen? Wenn sie mir vielleicht sogar gezeigt hätten, wie ich solch große Ziele planen könnte und sie auf kleine Ziele runterbrechen?

“Lebe Deinen Traum. Wir sind das unterstützende Umfeld, dass Du dazu brauchst.” zieltraum

Schritt für Schritt den eigenen Traum leben!

Bist Du es satt anderen zuzusehen, wie sie ihre Träume leben und selber an Deinen Zielen zu scheitern? Kleiner Spoiler: Du bist perfekt. Finde heraus, wie Du Deine Träume lebst, ohne Dich zu verbiegen.

Bleib Dir treu!

Starte in der zieltraum Gemeinschaft durch und lebe Deinen Traum!

Begleitet von Coaches, Trainern, Projektleitern und der Gemeinschaft (nicht zu vergessen jede Menge Online-Inhalte) durchlebst Du im zieltraum-Programm 12 Schritte, mit jeweils einem klaren Ziel. Diese Schritte sind drei großen Stufen zuzuordnen die Dich Deinem Traum Schritt für Schritt näher bringen:

Starte jetzt durch!

Nicht reden – TUN!

Wie lange versuchst Du schon, Deinen Traum zu leben – oder zu verdrängen?Was ist Dir diese verlorene Lebenszeit wert?Und was würdest Du Dir am Ende Deines Lebens sagen – rückblickend auf Dein bisheriges Leben?

Nutze Deine Chance!

Ziele setzen? Ich? Mir?

Nö! Wozu denn? Zielstrebigkeit reizt mich gar nicht. Es geht mir doch gut so.

Als ob ich mir jetzt Stress machen wollen würde!

Aus diesem Hamsterrad bin ich doch gerade erst ausgestiegen.

Ich war Projektleiterin und Teamleiterin und hatte so einige Ziele, die ich erreichen sollte. Mich schauderts schon bei dem Gedanken!

Da gab es Ziele-Workshops zum Ende jeden Jahres und Zielvereinbarungen. Zielerreichungs-Checkups und Zielkorridore. Da gab es Strategien, die in Ziele herunter gebrochen werden wollten. Es gab Jahres- und Projektziele. Zielkoordinierungsgespräche und Zielerreichungsgrade. Es gab Unterziele und Zwischenziele. Nicht zu vergessen die Zielkonflikte und die Hidden Agendas. Zielstrebigkeit als A und O.

Zielstrebigkeit und Lebensfreude verbinden 1

Richtig unerträglich wurde dieser ganze Zielehokuspokus für mich, als ich lernte wie ich mit NLP-Methoden Ziele setzen kann. Da stellte ich nämlich fest, dass keines dieser Ziele wirklich das Wort Ziel auch nur verdient hätte. So viel Wirbel um Nichts.

Da war ich doch mit meiner privaten Entscheidung, keine Ziele zu haben, vergleichsweise sehr zufrieden. Ich habe einfach so in den Tag hineingelebt. Das heißt nicht, dass in meinem Leben immer alles gleichgeblieben wäre. Das bedeutet nicht, dass ich mich nicht gerne verändert habe. Ich liebe Veränderungen und Abenteuer. Schon immer. Nur geplant habe ich es nie. Veränderungen machen mir keine Angst und ich habe den festen Glauben, dass alles was geschieht, immer gut für mich ist. 

Ganz ohne Zielstrebigkeit: Mir fliegt alles zu

Aus meiner Liebe zur Veränderung habe ich immer wieder Veränderungen und Chancen in mein Leben gezogen. Heute weiß ich, dass dahinter das Gesetz der Anziehung steckt. Und ich habe tolle Glaubenssätze dazu entwickelt. Einer meiner Lieblingssätze ist „Mir fliegt immer alles einfach zu.“ Geil, oder? Das ist kein Mantra, keine Affirmation. Ich hoffe nicht, dass es stimmt, ich weiß es. Tief, tief in meinem System verankert und durch viele, viele Erfahrungen bestätigt.

So flog mir eines Tages auch NLP zu, als ich begonnen hatte, wirklich große Veränderungen in meinem Leben vorzunehmen und mir noch größere wünschte. Offensichtlich war das Universum der Meinung, ich könnte dabei ein bisschen mehr Unterstützung gebrauchen. Denn noch immer lebte ich einfach so in den Tag hinein. Folgte mehr und mehr meinem Gefühl, wusste aber nicht so recht wohin. 

Aus meinem Job wusste ich, dass Visionen und Strategien dazu dienen, die täglichen Entscheidungen zu erleichtern. Gerade wenn die Entscheidungen in einer klassischen Führungshierarchie delegiert sind. Ich merkte, dass ich mich in Bezug auf große Veränderungen schwertat, Entscheidungen zu treffen. Mir fehlte sozusagen, das große Ganze, die Leitlinie. Wo sollte die Reise denn hingehen? Und dennoch wehrte sich in mir alles, mir private Ziele zu setzen. 

Ziele waren für mich Termine. Bis dahin MUSST Du dieses und jenes erreicht haben. Das wird kontrolliert. Da gibt es Checklisten und Meilensteine. Ich fühle schon bei diesen Sätzen den Kloß im Hals und einen Würgereiz. Wow! Das widerspricht so sehr meiner Persönlichkeit, meinem Charakter. So bin ich einfach nicht. 

Zum Glück – oder dem Universum sei Dank – kam da die NLP Ausbildung in mein Leben geflogen. Ich war nicht begeistert, als ich da auf meinem Stuhl im Seminarraum saß und vorne auf dem Flipchart „Ziele“ stand. Wie oft hatte ich Seminare zu diesem Thema besucht. Laaaangweiiiliiiig! Und dann kam alles anders. 

Zielstrebig ist laaaangweilig. Doch dann…

All meine Glaubensätze über Ziele wurden über den Haufen geworfen! Aber hallo!

Plötzlich sollte ich Ziele fühlen und mir Ziele setzen, von denen ich keine Ahnung hatte, wie ich sie erreichen soll. Whaaat? Da hatte ich jahrelang als Projektleiterin Ziele messbar formuliert und klein gehackt, bis ich wusste wie und wann ich sie erreiche. Klar, wollte ich solche Ziele nicht in meinem Privatleben haben. Doch hier hieß es plötzlich „Mach deine Ziele so groß, bis du dieses Kribbeln in dir spürst, bis du das dringende Bedürfnis hast, dorthin zu wollen.“ und „Was du nicht malen kannst, kannst du nicht erreichen.“ Diese Sätze bewegten etwas in mir.

So hatte ich das noch nie gesehen. Es ergab Sinn für mich und es begann im mir zu arbeiten. Da war ein Teil von mir, der war spontan restlos begeistert. Das war der Teil von mir, der schon immer unbewusst fröhlich vor sich hin manifestierte. Der Teil von mir, der gerne tagträumte und Geschichten schrieb. Dieser Teil von mir, wusste intuitiv wie das geht und war ganz hibbelig darauf, das alles bewusst anzuwenden. 

Und da war ein anderer Teil in mir, der dagegenhielt. Der Teil der so genervt war von diesem ganzen Zielezirkus im Büro. Der Teil dachte immer noch „Ja, ja. Dann träumst du dir so ein schönes Ziel zusammen und dann, warte nur, dann kommt der Moment, wo die hier auch sagen, dass du es runterbrechen musst und Zwischenziele brauchst und Termine mit dir selbst vereinbaren sollst. Warte nur ab. Das ist doch immer so!“

Abends ging ich am See spazieren. Ganz allein. Ich brauchte Ruhe, nach diesem aufwühlenden Seminar. Ich begann in meinen Erinnerungen zu kramen. Ich betrachtete nochmal die Veränderungen, die ich erfolgreich umgesetzt hatte. Wie hatte ich das gemacht? Und die Dinge, die in meinem Leben einfach nicht vorwärts gehen wollen. Wie mache ich es da?

Ilka Jörg Zielstrebigkeit und Lebensfreude beim Spiel am See auf zieltraum
Ilka Joerg

Und da ging mir ein Licht auf. Ich hatte doch schon immer private Ziele. Die entsprachen nur nicht der alten Definition, die ich im Projektmanagement gelernt hatte. Es waren schon immer Ziele, die ich fühlen und malen konnte, die ich spielend leicht erreichte. Unbewusst.

Ziele, die ich malen kann

Genial! Ja, solche Ziele will ich. Damit konnte ich etwas anfangen.

Dennoch war es nicht so einfach mein unbewusstes Vorgehen auch ins Bewusstsein zu überführen. 

Ich wollte ein glückliches Leben. Wie soll ich das denn malen? Was gehört da alles dazu? Was macht mich glücklich? Wow. Diese Form von Zielen, war eine riesige Herausforderung. Sie forderte mich heraus, auszuprobieren. Denn ich wusste noch gar nicht wirklich, was mich alles glücklich macht. Und gleichzeitig, entsprach es doch sehr meinem bisherigen „ziellosen“ Vorgehen, meinem Gefühl zu folgen.

Es dauerte, bis ich Ziele für mich gefunden hatte. Ziele, die ich malen konnte. Ziele, die ich mir so groß gemacht habe, dass sie nicht nur Kribbeln, sondern ein tiefes Verlangen in mir auslösen. Ziele, die so groß sind, dass ich mich manchmal noch scheue sie auszusprechen, weil sie einfach RIIIIIESIG sind. Ziele, von denen ich nicht weiß, wie ich sie erreichen kann, nur dass ich sie erreichen will. 

Zielbild Visionboard Zielstrebigkeit und Lebensfreude auf zieltraum
Ilka Joerg

Alleine hätte ich das nicht geschafft. Dazu habe ich immer wieder Unterstützung benötigt und mir Hilfe geholt. Ja, ich habe auch wirklich Geld dafür ausgegeben und Coaches bezahlt mir zu helfen. Das war nötig. Ich hatte ja fast 40 Jahre völlig anders gedacht. Da war auch immer noch diese kleine Projektleiterin in mir, die immer wieder Dinge sagte wie „Jetzt fang mal an mit deiner Rückwärtsterminierung!“ oder „Was sind denn die einzelnen Arbeitspakete?“. Solche Sätze erzeugten in mir immer wieder Widerstand. Und ich wollte jetzt doch keine Zeit mehr verschwenden. Ich wollte keinen langsamen Prozess, mit gefühlten 1000 Rückschlägen und es mir selbst immer wieder zerreden. Ich bin so ein All-in-Mensch. Ich wollte schnelle, leichte Veränderung, damit ich dann wirklich durchstarten kann. Dafür habe ich also wirklich nochmal in mich investiert. Das hat sich unglaublich gelohnt für mich.

Und da bin ich wieder zurück an meinem Ausgangspunkt. Ich liebe Veränderungen und ich folge meinem Gefühl. Und jetzt hat mein Gefühl eine Leitlinie. Ich weiß, was ich eines Tages erreichen will und so entdecke ich viel leichter die Chancen, die so in mein Leben geflogen kommen, und die in die richtige Richtung führen.

Zielstrebig dank großer Ziele

Dank meiner riesigen Ziele, in die ich mich jeden Tag hineinfühle, habe ich immer wieder den Mut, meine Komfortzone zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren. Denn Ziele entwickeln sich unterwegs. Ich ändere sie immer wieder. Ergänze sie. Detailliere sie. Oder ersetze Teile davon komplett. Früher dachte ich tatsächlich, dass ich Ziele nicht ändern darf, wenn ich sie einmal gesetzt habe. Dass ich sie dann erstmal erreichen muss, bevor es von dort aus weiter geht. In meiner alten Job-Welt nannte man das „moving Target“ und die sind böse. Ich muss gerade lachen. Ich hatte früher wirklich Stress auf Ziele. Vielleicht nennt Holger diese neue Art der Ziele auch deswegen UnZiele. Denn sie sind wirklich komplett anders.

Früher habe ich auch gedacht, dass sich Zielstrebigkeit und Lebensfreude widersprechen. Heute bin ich so dankbar für die Erkenntnis, dass sie zusammengehören wie Pommes und Mayo. Jedenfalls in meiner Welt.

Apropos meine Welt. Vielleicht fragst du dich ja, was sich bei mir mit den UnZielen alles verändert hat.

Erstens: Ich bin keine Projektleiterin mehr. Ich habe meinen Job gekündigt und mich selbständig gemacht. Heute bin ich HypnoseCoach und helfe Menschen dabei ihren inneren Kompass wieder zu finden: ihre Gefühle. Die sind nämlich dein allerwichtigstes „Tool“ um deine UnZiele zu finden und auf dem Weg zu navigieren. Warum viele von uns ihre Gefühle nicht so richtig wahrnehmen und wie du das ändern kannst, das ist eine andere Geschichte. Wenn du neugierig bist, schau doch mal auf meiner Seite vorbei 

Zweitens: Ich lebe in einer unvorstellbar glücklichen Beziehung und wir haben so viele großartige, gemeinsame Träume. Wir wachsen an einender und miteinander und beflügeln uns gegenseitig. Ich hatte nie geglaubt, dass Freiheit und Geborgenheit gleichzeitig gehen, aber als ich mir darüber klar wurde, dass ich genau das will, ging es doch.

Glücklich gemeinsam auf dem Fahrrad Zielstrebigkeit und Lebensfreude auf zieltraum
Stefanie Gladbach Fotografie

Drittens: Ich liebe mein Leben jeden Tag und warte nicht mehr darauf, dass irgendetwas passiert, was mich glücklich macht. Ich habe das komplett selbst in der Hand. Immer. Das ist das wundervollste Gefühl überhaupt.

Viertens: Ich habe mich von den Zielen anderer befreit. Denn meine Gefühle und meine UnZiele leiten mich dahin wo ich mich gut fühle. Was auch immer in unserer Gesellschaft als erstrebenswert gilt oder die Werbung uns Glauben machen will. 

Unterm Strich, bin ich jetzt einfach ich. Durch und durch. Und ich freue mich jeden Tag so sehr auf meine Ziele, als ob ich schon da wäre. Ha! Das ist vielleicht die Quintessenz der UnZiele. Wenn du dich beim Planen schon so freust, als ob du es schon erreicht hast, dann hast du es schon erreicht. Fühl da mal drüber nach. ?

Was habe ich mich beeilt heute recht früh aus dem Büro zu kommen! Schnell nach Hause gehetzt und nun….spüre ich, dass ich mich eine halbe Stunde auf die Couch legen werde. 

DABEI MUSS ICH DOCH NOCH DIESEN BEITRAG FERTIG MACHEN!

Aber so ist es …Mein Körper, meine Seele möchten ausruhen. Ja, und da gibt es diesen Anteil, diese Instanz in mir. Die, die WEISS wo und wie es am besten fließt: mein Leben. Und diese Stimme ist mittlerweile ziemlich laut und deutlich.

In diesem Beitrag möchte ich zeigen, was ich unter innerer Führung verstehe und warum es so wichtig ist sich mit ihr anzufreunden und zu beschäftigen. Wichtig für uns alle.

Und ganz besonders für all die Menschen, die Ziele – vielleicht sogar große Ziele! – verfolgen in ihrem Leben. Ihnen kann sie Navi und Lehrer sein, genauso wie Antrieb in schwachen Momenten und Sie hilft ganz wunderbar dabei die Kräfte sinn- und maßvoll einzusetzen. 

Nur weniges ist wertvoller für einen erfolgreichen Weg z.B. in die Selbständigkeit, wie die eigene innere Führung kennenzulernen, zu erfahren und ihr ganz und gar vertrauen zu lernen. 

BewusstSEIN und kraftvollTUN mit innerer Führung 3

Über innere Führung, innere Stimme überhaupt nachzudenken, setzt die Annahme eines Anteils in uns voraus, der über tieferes Wissen und Weisheit verfügt, als unser „normaler“ Alltagsverstand. 

Manche nennen das: Seele. Oder „Höheres Selbst“. Ich nenne es Herzensstimme, denn ich bin eine „Fühlerin“. Ich fühle mittlerweile unmittelbar, was meine Herzensstimme mir sagt. Nur in ganz besonderen Momenten – z.B. in unmittelbarer Gefahr – höre ich wirklich Worte in den Ohren auch.

Welches auch immer Dein bevorzugter Kanal für die innere Wahrnehmung ist: es gibt sie, Deine innere Führung und Du kannst lernen sie wahrzunehmen.

Wenn Du dann die ersten Schritte auf diesem Weg gegangen bist, stellst Du ganz schnell fest: Deine Führung hat zwei Geschwister im Gefolge, die Du auch kennenlernst wirst, wenn Du Dich Deiner inneren Führung öffnest. Diese beiden heißen MACHT und (Selbst)VERANTWORTUNG.

Diese DREI sind unzertrennlich und Du tust gut daran, sie gleichwert(ig) zu schätzen und ihre geschwisterliche Verbindung (an)zuerkennen. 

BewusstSEIN und kraftvollTUN mit innerer Führung 5

Und…ich sach ma…diese Drei in Dir gut zu kennen, zu lieben und bewusst zu händeln, macht Dich super stark und ausgeglichen zugleich!

Denn wenn Du Deiner inneren Führung folgst, ermächtigst Du Dich selbst. Du ermächtigst Dich, die Führung und die Macht über Dein eigenes Leben und Sein auszuüben. Und schon lauerte die dritte im Bunde: zu verantwortest auch zu 100% Deinen Weg. Keine Macht der äußeren Welt kann das für Dich tun. Kein Mensch außerhalb von Dir kann Deinen Weg für Dich gehen. Auch wenn die ersten Meter wackelig und voller Unsicherheiten sein mögen…Du wirst schnell immer sicherer und…selbstvertrauter. Du wirst Dir Deiner Selbst bewusster werden.

Und Du kannst ganz bald Deine Energie und Kraft besser einteilen und im genau richtigen Moment auch einsetzen. So erreichst Du leicht und ohne Anstrengung viel mehr. Erreichst Deine Ziele.

Deine Ziele erreichst Du dann ganz leicht und freudig, wenn Du Dich Deiner inneren Führung/ Deiner inneren Stimme anvertraust. Deinem Navi für Deinen Weg. 

Du kannst Dich natürlich auch entscheiden – entgegen der Empfehlung Deines Navis – sämtliche Nebenstraßen abzufahren und auch nochmal eine Weile in einer ganz anderen Richtung Deinen Weg zu suchen. Wahrscheinlich kommst Du irgendwann so auch ans Ziel, aber wahrscheinlich viel später und Du musst dich viel mehr verausgaben dabei.   

Ich musste mir vorhin einen kleinen Schupps geben… Ich war so sicher, dass ich unbedingt und sofort weiterarbeiten MÜSSTE an diesem Beitrag, weil ich sonst niemals fertig werden würde. 

Zum Glück aber habe ich diesen bloßen Gedanken überwunden, bin meiner inneren Führung gefolgt und habe letztendlich 20 Minuten geschlafen. Bin dann ohne Wecker aufgewacht und nun so frisch, wie ich selbst heute Morgen nicht war. Ich habe das Notebook aufgeklappt und ein leeres Dokument aufgerufen. Dann habe ich einfach drauflos geschrieben. Und: es floss. Und ich wusste: alle anderen Worte, Seiten und Teile, die ich schon in den Tagen zuvor geschrieben hatte, waren nur Übungen für DIESEN Moment gewesen. 

Diesen Moment, in dem ich Dir von innerer Führung, Deiner Herzensstimme und dem Segen, den sie für Dich bereit hält, erzählen wollte.

Von Herzen alle Liebe für Dich!

AYNA

Ziele müssen AROMA haben um gut zu erreichen zu sein. Als Akronym aus Kriterien für die Wohlgeformtheit von Zielen fügt sich AROMA in die Reihe aus SMART, PABSBRAGÖR und PURE ein.

Die Buchstaben des Kunstwortes stehen für:

Das “A” in AROMA: Aussagefähigkeit

Das Ziel wird klar definiert und verständlich formuliert. Wenn es ein Unbeteiligter liest versteht er das Ziel ohne Rückfragen.

Das “R” in AROMA: Realistisch

Ähnlich wie im “R” von SMART ist ein realistisches Ziel wesentlich. Zu große Ziele verunsichern und demotivieren, während zu kleine Ziele  nicht ernst genommen werden. Daher ist es wichtig, ein für die Zielperson oder das Team forderndes, aber nicht überforderndes Ziel zu definieren.

Am Ende des Tages kann nur im Gespräch mit dem Ausführenden klären, ob das Ziel realistisch ist – so gerne hier so mancher Chef es von außen entscheiden möchte 😉

Das “O” in AROMA: Objektiv

Im Gegensatz zu Einflüssen aus der Persönlichkeitsentwicklung, wie PABSBRAGÖR, ist ein AROMA-Ziel ausdrücklich objektiv beschrieben.

Das “M” in AROMA: Messbar

Wie auch das “M” in SMART, gibt dieses Ziel-Kriterium die Messbarkeit des Zielvorhabens vor. Hierdurch wird der Prozess der Zielverfolgung besser nachvollziehbar und Abweichungen vom Plan werden früh offengelegt. In gleichem Maße wie die hierdurch ermöglichte Kontrolle und ausgeübter Druck unangenehm werden können, besteht das Potential durch viele kleine erreichte Teilziele Motivationsschübe für den oder die Ausführenden zu ermöglichen.

Auch der Zielkorridor-Effekt kann hier zum Tragen kommen.

Das “A” in AROMA: Annehmbar

Annehmbar oder Akzeptiert: Ein Ziel wird vom Ausführenden angenommen, damit es eine motivierende Wirkung entfaltet. Im Agilen Projektmanagement (z.B. Scrum) ist dies ein zentraler Bestandteil der gesamten Methode. Ein Ziel, dem die Annahme durch den Ausführenden fehlt ist bestenfalls eine Handlungsanweisung.

Doch AROMA ist nicht Alles

Die Zielformulierung ist nur ein Punkt, den man als Zielträumer im Auge haben darf. Einige andere gute Tipps um dein Ziel zu erreichen, findest du in diesem Artikel.

Neben SMART, PURE und AROMA ist PABSBRAGÖR weiteres Hilfsmittel aus dem NLP zur Formulierung wohlgeformter Ziele.

Ziele Kriterien helfen, Ziele von Träumen oder Ideen zu unterscheiden.

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin

unbekannt

Und nicht nur mit Termin 😉

Ein Traum ist die perfekte Basis für ein motivierendes Ziel. Träume gründen meist in unseren tiefen Ängsten und Bedürfnissen. Damit werden sie zum Ausdruck sehr starker Triebfedern in unserem Leben.

Wenn wir nun ein Ziel verfolgen wollen, ist es hilfreich, eine starke Motivation als Basis zu haben.

Für die Emotion hinter einem Ziel gilt:
Je stärker, desto unaufhaltsam 🙂

Holger Theymann

Hast Du einen starken, emotional geladenen Traum? Dann gilt es, aus ihm motivierende und konkrete Ziele erwachsen zu lassen.

Hierfür ist PABSBRAGÖR hervorragend geeignet. Und im Gegensatz zu den SMART Ziele Kriterien, wird hier auch noch mal der Ökocheck gemacht. Also überprüft, ob das Erreichen des Ziels für dich wirklich gut ist.

Die besten Ergebnisse werden bei sehr konkret und pedantisch formulierten Zielen gemacht. Das klingt im ersten Moment lästig, zahlt sich aber auf lange Sicht aus. Denn solltest du dein Ziel nicht nach diesen Ziele Kriterien formulieren können, ist das ein Zeichen, dass vermutlich dein Ziel so nicht passt oder nicht zu dir passt.

Doch jetzt nimm dir gerne angemessen Zeit und formuliere dein Ziel.

Was ist “Angemessen”?

Das hängt natürlich von deinem Ziel ab. Geht es um ein Lebensziel, sind mehrere Tage oder Wochen, die in die konkrete Zielformulierung fließen gut investierte Zeit. Hier darfst du auch pedantisch sein und auch bei kleineren Unstimmigkeiten nachbohren und mit Coach oder Mentor darüber sprechen.

Geht es darum den Müll runter zu tragen, würde ich mich mit der Formulierung nicht lange aufhalten, sondern auf dem Weg mein Ziel formulieren 😉

Kurz: Der Nutzen steht im Vordergrund. Doch VORSICHT: Wenn du wie ich dazu neigst, an dieser Stelle zu sagen: “Ach, dann kann ich das ja mal schnell machen und kurz fassen”, sei gewarnt: Geh vorsichtshalber mal davon aus, dass 80% aller nicht erreichten Ziele auch nicht präzise formuliert waren. Wenn es dir also wichtig ist, nimm dir die Zeit, es gründlich zu tun.

Die Buchstaben in PABSBRAGÖR stehen für:

Erläuterung:

Das “P” aus PABSBRAGÖR: Positiv

Dein Ziel soll positiv formuliert sein, also keine “Verneinung” enthalten.
Statt “Ich will nicht mehr meine Ziele aufschieben” wäre also “Ich gehe meine Ziel sofort an” die positive Formulierung.
Der Trick ist, den Fokus auf das positive Ziel zu richten.

Das “AB” aus PABSBRAGÖR: Aktive Beteiligung

Wenn du dein Leben in der Hand haben willst, dann musst du auch zu 100% Verantwortung übernehmen. Deine Ziele sind also zu 100% von dir selbst erreichbar. Denn sonst baust du dir den Frust mit ein, da du nie weißt, ob Andere wirklich so handeln, wie du es dir erhoffst.
Du kannst beispielsweise ackern wie ein Tier, doch ob dein Chef dir deswegen die Beförderung bewilligt, liegt nicht in deiner Hand.

Das “S” aus PABSBRAGÖR: Spezifisch

Das Ziel soll präzise definiert sein. So, dass ein unbefangener Dritter es anhand der Beschreibung eindeutig versteht. Hierbei darf durchaus VAKOG verwendet werden. (Beschreiben mit allen Sinnen: Was siehst, hörst, fühlst, riechst und schmeckst du, wenn du dein Ziel in Gedanken erlebst?)

Das “B” aus PABSBRAGÖR: Beweis

Woran erkennst du eindeutig (oder auch dieser unbefangene Dritte) dass du dein Ziel erreicht hast? Wenn du des Morgens in deinem Bett aufwachst: woran erkennst du, dass es erreicht ist?

Das “R” aus PABSBRAGÖR: Ressourcen

Was benötigst du, um dein Ziel zu erreichen? Mache eine Bestandsaufnahme. Was hast du schon? Was brauchst du noch um dein Ziel erreichen zu können? Hierbei können Ressourcen z.B. Menschen, Fähigkeiten, Gegenstände, Unterstützer oder auch Coaches sein.

Das “AG” aus PABSBRAGÖR: Angemessene Größe

Welche Zielgröße motiviert dich optimal? Müssen deine Ziele gigantisch sein, damit du voller Motivation loslegst? Oder willst Du erst mal kleine Brötchen backen und dich an den vielen, kleinen Erfolgen erfreuen?

Das Geheimnis: Du kannst beides verbinden! Große Ziele sind wie Leitsterne. Sie geben eine Richtung. Doch für die ausdauernde Motivation sind Etappenziele hilfreich. Bei kleinen Zielen darfst du hinterfragen, zu welchem größeren Ziel oder Bedürfnis dieses kleine Ziel zugeordnet ist. Und plötzlich entsteht sogar hinter einem kleinen Ziel ein großer Leitstern.

Das “ÖR” aus PABSBRAGÖR: Ökologie-Rahmen

Welchen Preis musst du für das Erreichen dieses Zieles zahlen? Zeitlich? Emotional? Finanziell? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Und ist es dir das wert? Hier darfst du sehr ehrlich mit dir selber sein. Denn so schön das Ziel auch sein mag: wenn du bei den Versuchen es zu erreichen, dir mehr Schaden zufügst als Nutzen, dann wäre es gut lieber von Anfang an die Finger davon zu lassen.

Abgrenzung: PABSBRAGÖR vs. SMART

Ein wesentlicher Unterschied zum Business-Klassiker SMART ist der Ökocheck, mit dem überprüft wird, ob es dir auch gut tut, dein Ziel zu erreichen.

Zielekriterien sind nicht Alles

12 gute Tipps, wie du deine Ziele leichter erreist, erfährst Du in diesem Artikel.

Ziele erreichen ist nicht so einfach. Im Projektmanagement werden schlecht formulierte Ziele (je nach Studie) als Wesentlichstes oder Zweitwesentlichstes Kriterium für das Scheitern eines Projektes genannt. Und ganz ehrlich: Mit welcher Quote erreichst Du Dein Ziele? Ziele erreichen ohne sich welche gesetzt zu haben ist unmöglich. Da sind sich noch alle einig. Doch dann geht es schon los. Ziele setzen nach SMART, PABSBRAGÖR oder AROMA? Oder vielleicht willst Du das richtige Ziel für Dich erst noch finden? In Diesem Artikel erhältst Du 12 hilfreiche Tipps, wie Du in Zukunft leichter Deine Ziele erreichen kannst.

Vielleicht hast Du ja bereits etwas ähnliches erlebt:

Es war eine schneidend kalte aber sternenklare Nacht. Silvester war gerade erst ein paar Stunden vorbei. Irgendwo hatten ein paar ganz verrückte ihren Vorrat an Feuerwerkskörpern noch immer nicht verballert. Und so wurde der Himmel auch um 3 Uhr Nachts noch sporadisch erleuchtet – in grün, rot und manchmal auch mit Sternenregen.

Wir standen entspannt an eine Hauswand gelehnt. Hatten kräftig gefeiert und möglicherweise auch ein wenig getrunken. Karin blies den Rauch ihrer dritten Zigarette in die kalte Nachtluft. „Dieses Jahr wird alles anders. Ich werde mich endlich an meine Pläne und Vorsätze halten. Dieses Jahr werde ich meine Ziele erreichen!

Pete sah zu ihr rüber. „Karin?“

Sie: „Ja?“

Pete: „Hattest Du Dir nicht vor 3 Stunden erst vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören?“

Sie “…“

Karin ist kein Einzelfall. Wir alle sind Opfer unserer Gewohnheiten. Wir nehmen uns vor uns zu ändern. Doch wenn der Alltag über uns herein bricht, dann fallen wir schnell wieder in alte, funktionierende Muster zurück.

Doch wie können wir unsere Ziele erreichen? Nachhaltig. Und am besten auch noch mit Leichtigkeit?

12 Tipps, die Dir helfen, Deine Ziele zuverlässig zu erreichen:

1. Du willst ein Ziel erreichen. Hast Du überhaupt schon ein Ziel gefunden?

zieltraum Ziele erreichen – Zen gegen Ziele?
Melvin Thambi

Ziele zu finden ist nicht für jeden gleich leicht. Während der Eine sich fragt, wann er all diese tollen Ziele nur erreichen soll, sucht der Andere vergebens nach einem einzigen Ziel, dass sich lohnen würde zu verfolgen.

Was an dieser Stellt wenig hilfreich wäre: Sich deswegen zu verdammen. Denn schlussendlich sind es nur zwei Betrachtungsweisen, der selben Fragestellung: Welche Idee ist verfolgenswert? Jede hat ihre Vorzüge und Schattenseiten. Zu groß, zu klein, zu wenig attraktiv, unmöglich zu erreichen.

Bei der Entscheidung ist es am besten, wenn man es entspannt angeht. Wenn Du da, wo Du bist, bereits glücklich und zufrieden bist, dann willst Du vielleicht gar kein Ziel.

Wenn Du bei der Vorstellung, Du würdest Dein Leben, so wie es momentan ist, bis zum Ende Deiner Tage führen. Dann, am letzten Tag zurück blicken würdest und sagen: „Genau so und nicht anders!“ Dann gehörst Du vermutlich zu den glücklichsten Menschen, dieses Planeten.

Sollte Dir bei diesem Rückblick allerdings auffallen, dass Du das Ein oder Andere doch gerne noch verändern würdest, dann hast Du bereits die ersten Anregungen zur Zielfindung.

Wünsche und Träume der Kindheit

Alternativ Hilft es beim Ziele finden auch, sich zurück zu erinnern: „Was hast Du früher besonders gerne gemacht? Wann musste man Dich förmlich mit Gewalt aus dieser Beschäftigung herausreißen, damit Du zum Abendessen kommst?“

Wenn wir jetzt Dinge wie Fernsehen oder mit Freunden Kiffen mal streichen. Vielleicht bleiben auch hier vielleicht ein paar Dinge übrig, die Du vermisst und gerne in Deinem heutigen Leben hättest?

Abstumpfung durch „Realität“

Wenn es Dir schwer fällt, Dich auf solche Gedankenspiele ein zu lassen, dann bist Du übrigens nicht „defekt“. Die meisten von uns haben im Laufe unseres Lebens einfach nur verlernt zu träumen. Doch das lässt sich wieder trainieren.

TIPP: Ein Artikel, der sich nur um das Thema “Ziele finden” dreht, findest Du hier.

2. Um Ziele erreichen zu können, musst Du Dir erst Ziele setzen

Ziele setzen ist der erste Schritt zum Ziele erreichen - zieltraum - gemeinsam leichter Lebensziele erreichen
Tim Graf

Wenn Du jetzt einige Ideen zur Auswahl hast, stellt sich natürlich die Frage: Welche dieser Ideen sollte ich nun verfolgen?

Besonders die folgende Frage ist einer der größten Ideen-Killer. Tausende von guten Vorsätzen, Plänen und Ideen sind Ihr zum Opfer gefallen und liegen in langen, traurigen Reihen auf dem Friedhof der Chancen. Denn mit Sicherheit beantworten kann dies natürlich niemand bei keiner Idee.

Wird mich diese Idee auch Morgen noch begeistern?

Nein. Es gibt hier kein Hintertürchen. Keinen doppelten Boden. Es bleibt das Risiko, dass Du Morgen oder vielleicht in einem Jahr fest stellst, dass Du zwar Deine Ziele erreichen wolltest, es das aber einfach nicht war.

Doch ist das nicht besser, als Dein ganzes Leben nur abzuwarten?

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt. – Gotthold Ephraim Lessing

Und eine gute Nachricht habe ich auch noch: Die Frage nach dem „WARUM“ hilf Deine Motivation besser zu verstehen. Und das wiederum lässt hoffen.

Wenn Du eine Idee verfolgst, die Du mit einem WARUM in Deinem Leben haben willst, dass aus den Grundfesten Deiner Persönlichkeit entspringt – fest verankert mit Deinen Werten, die Dich vermutlich seit Deiner Kindheit begleiten – dann wird sich das vermutlich in den kommenden Monaten nicht signifikant verändern.

Empfehlenswert hierzu: Simon Sinek – Start with WHY.

Simon Sinek hat ein altes Thema extrem gut neu auf den Punkt gebracht. Die Frage nach dem WARUM.

Hier setzt auch eine Methode an, die wir bei Zieltraum in unseren Erfolgs-Gruppen einsetzen: WOOP (Whish, Outcome, Obstacle, Plan) Und beim Whish, dem Wunsch, stellen wir genau diese Frage: WARUM willst Du das.

Glaub mir: Dich ehrlich und offen mit dieser Frage auseinander zu setzen führt dich tief in den Kaninchenbau der Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis. Doch es wird Deinem Leben eine neue Qualität verleihen.

3. Ziele erreichen durch SMARTe Zielsetzung

SMART Ziele erreichen. Ziele setzen mit den SMART Ziele Kriterien bei zieltraum
PixelsAway

Doch genug jetzt. Ich habe „eingeloggt“.

Kennst Du noch „1, 2 oder 3“? Diese Ratesendung mit den Kindern, die von Bahn zu Bahn hüpfen, bis das „Plopp“ den letzten Hopp ankündigt und sie sich entschieden haben müssen? Mir geht die Melodie einfach nicht aus dem Kopf. Allerdings noch die alte Version von Michael Schanze.

Doch so wie in dieser Ratesendung is es ja nicht. Selbst, wenn Du einloggst und nach ein paar Wochen fest stellst, dass es keine gute Entscheidung war, liegt es ja an Dir, Dich zu entscheiden: Hat die Idee nur gerade an Zauber verloren, weil sie nun mit Arbeit zu tun hat? Oder war es wirklich eine Schnapsidee und Du solltest es lieber lassen?

Hier mein Tipp: Wenn Du häufiger nach relativ kurzer Zeit fest stellst, dass die tolle Idee doch nichts war… Das ist ein Muster. Also eine Strategie in Deinem Leben. Und in diesem Fall ziemlich sicher eine, die Dich schon ein paar Jahre begleitet. Für solche inneren Hindernisse haben wir im Zieltraum Universum unsere Coaches.

Doch auch ohne Coach kann es klappen: Zieh es einfach dennoch durch. Setze Dir von Anfang an ein klare Ziel und höre nicht auf, bevor dieses Ziel nicht erreichst ist.

Doch wie setzt man sich so ein Ziel?

Hier leihe ich mir aus dem Projektmanagement die SMART Zielkriterien. Beim Formulieren von Zielen nach den SMART Kriterien kann man noch deutlich tiefer einsteigen. Doch das habe ich an anderer Stelle bereits getan. Hier die Kriterien für SMARTe Ziele:

SMART ist zwar nicht das Maß aller Dinge, doch es hilft sich sehr, bei der Zielsetzung ehrlich mit sich selbst zu sein. Insbesondere lässt es nicht viel Freiraum für „Wischi-Waschi“, um sich selbst zu betrügen.

Besonders, wenn man den Ökocheck mit hinzu nimmt: Nach der Zielformulierung nach SMART hat man meist schon eine Vorstellung, wie hoch der Preis an Engagement, Zeit, Geld sein dürfte, den es kostet.

Hier lohnt es sich, noch mal schonungslos ehrlich mit sich selbst die Frage zu stellen: „Ist es mir das Wert?“

Doch es gibt auch noch andere Zielkriterien mit spannenden Namen wie PRABSBAGÖR oder PURE. Und nicht zuletzt sollen Ziele AROMA haben.

4. Zwischenziele setzen um Ziele schneller zu erreichen

Ziele erreichen Schritt für Schritt
Lisa Zoe

Bei einem Ziel wie dem Berlin-Marathon, kann man jetzt natürlich fragen, in wie weit das für einen 42-Jährigen Coach und Informatiker mit viel Sitzfleisch realistisch ist. Doch ich weiß, dass mein Körper sich schnell an neue Anforderungen anpasst. Also halte ich es für möglich.

Doch jeden Tag trainieren zu gehen, mit der Marathon-Distanz und meiner Zielzeit im Auge, wäre schnell deprimierend: “Heute 7km in einer Stunde geschafft… Und danach ging erst mal nichts mehr. Selbst wenn ich die 42km in der Geschwindigkeit durchhalten würde, wären das noch immer 6 Stunden. Ein Horror.”

Tipp: Solltest Du tatsächlich einen Marathon als Ziele haben, guck mal auf Fanntastisch laufen vorbei. Dort hilft Dir Fanny speziell mit Laufzielen.

Doch wie nun mein Ziel verfolgen und dennoch motiviert bleiben?

Hier kommen die Zwischenziele – oder auch Milestones – ins Spiel.

Es gibt mehrere Gründe, aus denen Zwischenziele wichtig sind: Zum Einen gibt das Erreichen eines Zwischenziels einen Motivationsschub. Du kannst es feiern! Und das beschleunigt wiederum das Erreichen Deines Gesamtziels.

Zum Anderen haben Forscher herausgefunden, dass es einen Zielerreichungs-Tunnel gibt. Im Grunde so etwas wie die Zielgerade vor dem Ziel. Das letzte Stück, ab dem das Ziel in Sicht ist. Denn auf diesem Stück mobilisieren wir plötzlich Reserven, die wie aus dem Nichts entstehen.

Und natürlich kannst Du Zwischenziele auch sehr schön nutzen, um zu überprüfen, ob Du, bei gleich bleibender Entwicklung, Dein Ziel auch zum gesetzten Zeitpunkt erreichst.

Daher gilt auch bei den Zwischenzielen SMART. Oder wie der Agile Projektleiter sagen würde: Die DoD – also die Definition of Done – zu definieren.

Meine Empfehlung: Mach Dir ein Zieleboard, an dem Du Deine Milestones entlang eines Zeitstrahls notierst (oder mit Post-its festklebst). Ich hab dafür ein Magnetboard. Das funktioniert auch klasse.

So siehst Du immer Deine nächsten Ziele – und wenn Du unter die Milestones die dafür nötigen Aufgaben hängst, behältst Du stets den Überblick.

5. Ziele erreichen sich nicht von selbst: Du musst selbst aktiv werden

Nimm Deine Ziele in die Hand. Ziele erreichen mit zieltraum
Joshua Earle

Toll geplant haben schon viele ihre Ziele. Doch jetzt kommt der eigentliche Schlüssel. Das Erfolgsgeheimnis schlechthin.

TUN.

Ja. Das war es schon.

Und wir wissen beide, dass das nicht so leicht ist, wie es klingt. Denn wäre es anders, würdest Du gerade nicht diesen Beitrag lesen 😉

Im Folgenden kommen noch einige Tipps zur Motivation – klar. Im Grunde dreht sich jetzt Alles ums Tun. Doch zwei Dinge möchte ich Dir mitgeben, die nur Du mit dir selbst ausmachen kannst:

Zeitmanagement. Plane Dir Zeit für Dein Ziel ein. Damit meine ich: Wenn am Ende des Tages überraschend nach der Arbeit und vor dem Pokerabend keine Zeit mehr blieb… Dann wird das nichts.

Plane Dir feste Zeiten ein, die Du Dir für Deine Zielarbeit frei hältst. Und beachte den Grundsatz der Zeitplanung: Nicht mehr als 60% Deiner Zeit verplanen. 40% sind eh Überraschungen, Pausen, Kaffee holen oder wichtige ungeplante Sitzungen.

Der Zweite Tipp: Ziele erreichen durch einen Vertrag mit Dir selbst. Nimm das wirklich ernst und setze einen förmlichen Vertrag auf und lies ihn Dir laut vor – wie beim Notar – und dann unterschreibst Du ihn mit Deinem besten Stift.

Das ist ein Versprechen Dir selbst gegenüber, dass sich nicht so leicht brechen lässt. Denn Du hast es aufgeschrieben. Und das geschriebene hat noch mal besonderes Gewicht.

Ich bin ein großer Freund von handgeschriebenen Verträgen. Schön geschrieben. Denn Du darfst ihn Dir anschließend so an die Wand hängen, dass Du ihn auch regelmäßig sehen und lesen kannst.

6. Gemeinsam leichter Ziele erreichen

Gemeinsam Lebensziele erreichen mit zieltraum
serrnovik

Wie so ziemlich jeder kennst Du sicherlich auch die Fitness-Studio Situation. Man meldet sich an, nimmt sich vor regelmäßig hin zu gehen und nach wenigen Monaten beginnen die ersten Ausfälle. Dann werden es mehr und schließlich besucht man noch sporadisch das Fitness Studio. Wenn überhaupt.

Das ändert sich bei Team-Sportarten. Hier kannst Du nicht einfach ausfallen lassen. Vom Formationstanz über das Volleyball-Team bis hin zur Laufgruppe. Die „Dran-Bleib-Quote“ ist höher, je mehr Du Dich der Gruppe gegenüber verpflichtet hast.

Bist Du der „Aufwärmen des Tages“ dann kannst Du unmöglich fehlen. Daher mein Tipp: Engagiere Dich. Doch selbst wenn Du „nur“ Mitläufer bist, setzt Du Dich einem gewissen sozialen Druck aus. Ein Druck, der Dir in diesem Fall hilft, Dein Ziel zu erreichen. Also nimm ihn mit.

Such Dir eine Gruppe mit Gleichgesinnten, mit denen Du trainieren kannst – oder was auch immer Dein Ziel ist.

Bei Zieltraum haben wir dafür unsere Zieltraum-Community und die Erfolgs- und WOOP-Gruppen. Hier gilt, neben gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung vor Allem Eines: Keine Ausreden!

7. Wenn Du Deine Ziele erreichen willst, darfst Du Hilfe annehmen.

Wer Ziele erreichen will, darf auch Hilfe annehmen - zieltraum - gemeinsam leichter Lebensziele erreichen
Alex Iby

Von vielen Spirituellen Lehrern kennt man das Vorgehen: Visualisiere Deinen Wunsch und dann lass Ihn los. (Wunsch ans Universum, The Secret etc.)

Und das ist def. ein Teil der Lösung. Da bin ich ganz sicher. Doch darfst Du über all das Loslassen nicht vergessen auch zuzupacken wenn Jemand Dir die Hand zur Hilfe reicht.

Ich muß dabei immer an den ersoffenen Pfarrer denken, der im Eis eingebrochen und dann ertrunken ist. An der Himmelspforte fragt er ganz aufgelöst, wieso Ihn der Herrgott denn nicht gerettet habe. Schließlich sei er doch ein braver Pfarrer gewesen und habe nie gesündigt und selbst dem Tode nahe, habe er nur auf den Herrgott vertraut.

Petrus guckt Ihn an und schüttelt nur den Kopf: „Du erinnerst Dich an den Metzger, der vorbei kam und Dir helfen wollte? – ER hat Ihn geschickt, doch Du hast seine Hilfe nicht angenommen. Hast Ihn weiter geschickt, weil der Herrgott Dich Greten wird. Dann kam der Müller – doch Du hast ihn weiter gehen lassen. Der Maurer samt Geselle. Der Kaufmann. Dann bist Du ersoffen. All die hatte unser ER geschickt. Und Du sagst ER habe Dir nicht geholfen?“

Kurz: Vergiss nicht Hilfe an zu nehmen. Ein Teil dieser spirituellen Einstellung ist auch, dass Du es Dir erlauben darfst zu nehmen. Erstaunlich viele Menschen haben hier ein Thema.

Und ich lege noch eines drauf: Du darfst sogar um Hilfe bitten.

Es ist überaus hilfreich, Dich mit Menschen zu umgeben, die bereits getan haben, was Du vor hast oder/und die es selber tun wollen. Hier hast Du den ultimativen Energieschub und gleichzeitig fachlichen Austausch.

Es gibt wenig nützlicheres als in einem Team und mit Mentoren und Vorbildern gemeinsam auf ein Ziel zu zu arbeiten.

8. Wenn Du ein Ziel erreichst – auch ein Zwischenziel: Feiere!

Zieltraum – Ziele erreichen – Feiere Deinen Sieg
Aditya Chinchure

Bei aller Motivation und disziplinierter Zielerreichung: Vergiss nicht, Dich zu belohnen.

Wir sind zwar alle schon erwachsen und unheimlich viel weiter… doch Belohnungen sind aus Kindertagen noch immer in uns verankert. Also nutze dieses Wissen.

Schaffe Dir eine „Wenn-Dann“-Verknüpfung. WENN ich dieses Zwischenziel geschafft habe, DANN gehe ich in diesem Luxusschuppen essen oder gönne mir einen Massage-Wellness-Tag oder kaufe mir endlich diese Segeljacht, von der ich schon so lange Träume.

Was auch immer Dir so richtig von Herzen gut tut und in einem für Dich angemessenen Rahmen liegt.

Und wenn Du schon dabei bist: Rekapituliere ruhig die Aufgaben, die hinter Dir liegen und lobe Dich für’s dran bleiben. Das steigert ganz nebenbei Dein Selbstvertrauen und den Zielsog.

9. Ziele erreichen ist eine Frage der Einstellung

Ziele erreichen: 12 unschlagbare Tipps, mit denen Du Dein Ziel erreichst. 7
Form

Das ist einer meiner Lieblings-Tipps. Ob Du Dein Ziel erreichst oder nicht, ist zu 90% eine Frage Deiner Einstellung zum Ziel. Also sorge für ein hilfreiches Mindset.

Wenn Du bisher also nicht der Super Ziele-Performer warst, dann denkst Du vermutlich noch etwas ungünstig über Ziele – oder auch über Deine eigenen Qualitäten.

Glaubenssätze wie „Ich bin das nicht wert“ oder „Das habe ich nicht verdient“ oder „Wer bin ich denn, sowas zu wollen“ oder auch “Ich bin ein Versager” sind nicht hilfreich. Denn wir neigen dazu, uns unsere tiefen Überzeugungen zu bewahrheiten.

Wie die Geschichte von Roger Bannister. Niemand glaubte, das es einem Menschen möglich sei, die Meile (1609m) unter 4 min zu laufen– also hat es auch niemand geschafft. Doch kaum hatte er die Hürde überwunden und mit seinem Weltrekord (3:59,4 min) bewiesen, dass es geht, schon schafften es mehr und mehr andere Läufer auch. Der Erste bereits nach wenigen Wochen.

OK. Da verrate ich Dir vermutlich nichts neues.

Doch es gibt Möglichkeiten, daran zu arbeiten. Zum Einen: Klar – kannst Du Dir einen Coach suchen und Glaubenssatzarbeit mit ihm machen. Definitiv eine gute Idee, denn das bringt einiges ins Rollen.

Doch Du kannst auch schon einiges selber machen: Affirmationen (z.B. als CDs oder auch selbst gesprochene) und Selbsthypnosen können schon kleine Wunder vollbringen. Sowie Selbst-Coaching-Module, die Dich ebenfalls bereits unterstützen können.

Doch auch Ziele-Poster oder Ziele-Karten, die Dich immer wieder an das Ziel erinnern. Ebenso wie Visualisieren eine gute Idee ist.

Visualisieren und Vision-Boards sind eine verbreitete Methode, sich auf das geplante Ziel einzustimmen und das Unterbewusstsein daran zu erinnern, dass man da “eigentlich” längst sein möchte…

„Das ist ja sowas von 80er?“ – nun, die Funktionsweise unseres Hirns hat sich in den letzten 10.000 Jahren eben nur minimal verändert.

Allerdings hat man (also, Gabriele Oettingen war es) herausgefunden, dass reines Visualisieren nicht für jeden hilfreich ist. In Ihrer WOOP-Methode, die wir in den Zieltraum-Gruppen auch anwenden, werden neben der Zielvisualisierung auch die erwarteten Hindernisse und deren Lösung visualisiert.

Gabriele Oettingen’s WOOP

Vereinfacht ausgedrückt, können die meisten Menschen den Gedanken leichter annehmen, dass sie ihre Ziel wirklich erreichen, wenn sie dazu auch Probleme überwinden mussten.

Zusammen mit den Zielpostern und Karten, die Du gerne überall verteilen darfst, wo Du Dich aufhältst, damit sie Dich immer wieder an Dein Ziel erinnern, nutzen wir damit eine der ältesten Schwächen unseres Hirns:

Es ist gefangen in einem dunklen Hohlraum ohne Kontakt zur Außenwelt.

So absurd das klingt: Dein Hirn erhält alle Informationen nur durch Nervenimpulse. Also durch Strom. Und es werden die gleichen Hirnareale aktiv, wenn wir etwas tun, wie wenn wir uns intensiv vorstellen, es zu tun. Plus: Wenn Wege in unserem Hirn häufiger beschritten werden, dann werden sie ausgebaut. Neuroplastizität nennen wir das.

Zusammen ist so 1 + 1 = 5.

Wenn Du Dir also multipel wiederholt vorstellst, wie Du Dein Ziel erreichst und alle Hindernisse dazu überwindest, dann wird das für Dein Hirn unabwendbare Realität.

Und wir neigen – wie oben bereits geschrieben und wie Du es sicherlich von eigenen schlechten Angewohnheiten kennst – dazu, unsere tiefen Überzeugungen zu erfüllen.

Bist Du also fest – und ich meine WIRKLICH FEST – davon überzeugt, Dein Ziel zu erreichen, dann werden Dich keine 100 Bulldozer davon abhalten können einen Weg zu finden.

10. Sei beim Ziele erreichen unveränderlich beim Ziel, doch flexibel in der Wahl des Weges

Ziele erreichen durch Resilienz - zieltraum - gemeinsam leichter Lebensziele erreichen
Ina Zhynko

Wobei ich gleich beim nächsten Tipp bin. Flexibel und starr. Das ist die Zauberformel.

So wie die unvergleichlichen, japanischen Samurai-Schwerter aus gefalteten Lagen aus weichem und starrem Metall bestanden, so ist auch der perfekte Weg zu Deinem Ziel weich und hart zugleich.

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.  – Friedrich Nietzsche

Hart, was Dein Ziel angeht. Bleib dabei. Bleib Deinem Ziel treu. Durch Kompromisse bei einem bereits gesetzten Ziel wirst Du mehr und mehr zum Versager. “Marathon? Ach Halbmarathon reicht auch… aber die Zeit kann ich ja lassen…”

Bleib Dir treu. Und beweise Dir, dass Du Dir vertrauen kannst. So entsteht mehr und mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Eigenschaften, die wiederum beim Erreichen von Zielen sehr nützlich ist.

Doch da war noch was: Wo bleibt denn Weich?

Sei weich und flexibel bei Deinem Plan. Kaum ein Plan überlebt das Projekt. Zu Anfang hast Du Dir die Dinge anders vorgestellt, als sie sich auf dem Weg herausstellten. Hier darfst Du flexibel in Deiner Zielplanung sein. Egal wie schön Dein Plan war. Wenn dieser Weg nicht funktioniert: Nimm einen Anderen.

Besonders aber: Sei ehrlich zu Dir selbst: Hast Du gerade Angst anzukommen oder war dieser Weg wirklich schlecht und sollte geändert werden? Denn gerne nutzen wir unbewusst die Möglichkeit um nicht an unser Ziel zu kommen. Wieso? Einfach weil wir das Leben, wie es bisher war kennen. Neue und unbekannte Situationen machen uns von Natur aus Angst.

11. Willst Du deinen Plan einhalten? Dann arbeite fokussiert an Deinem Ziel

Pomodoro Zeitmanagement hilft Ziele erreichen - Zieltraum - gemeinsam leichter Ziele erreichen
Zoltan Tasi

Hier noch ein Tipp zum Selbstmanagement: Wir können kein Multitasking. Unser Bewusstsein arbeitet IMMER nur an einem Task. Für das Gefühl von Parallelität, dass wir manchmal haben, schaltet unser Hirn schnell um. Ein Vorgang, der Energie kostet.

Also sorge für ablenkungsfreie Arbeitsphasen. Sie sind um ein vielfaches produktiver.

Eine Technik, die es mir dabei angetan hat, ist die Pomodoro-Technik.

Dabei arbeite ich in 25min-Phasen vollkommen konzentriert und ohne jegliche Ablenkung (Mail aus, Telefon aus, kein Facebook oder sonstiges) an einem Thema.

Die Ergebnisse sind beeindrucken. Probier es aus.

12. Ziele erreichen mit agilen Methoden: Die Retrospektive als Booster

Retrospektive aus dem Agilen Projektmanagement als Hilfsmittel zum Ziele erreichen
Fredrick Kearney Jr

Abschließend noch ein Learning aus der agilen Projektwelt: Review und Retrospektive.

Im Review betrachte ich nach einem Arbeitszyklus – das könnte z.B. beim Erreichen eines Meilensteins sein, gerne der auch bereits nach 2 Wochen – Je nach Ziel – was ich erreicht habe. Einfach um mir bewusst zu machen, dass ich einiges geschafft habe. Denn gerne gehen die kleinen Erfolge mal unter und man fragt sich: „Was hab ich die Woche eigentlich gemacht?“

Sollte diese Frage zu Recht gestellt werden, wäre das ein guter Einstieg in die Retrospektive: Hier beginnt die Betrachtung „Was an meinem letzten Arbeitszyklus lief besonders gut? Was lief mies?“ Gedanklicher Augenmerk liegt hierbei auf den Strukturen.

Merke ich also, dass ich mich durch meine eigenen Regeln gerade produktivitätshemmend einschränke, dann ändere ich sie in der Retrospektive.

Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. – Mark Twain

So habe ich mir beispielsweise bei meinem Start mit Pomodoro die Pausen anfänglich mit Mails lesen vertrieben oder auch meine Arbeitsphase ein paar Minuten überzogen, so dass ich plötzlich schon ohne Pause mit der nächsten Einheit hätte starten müssen.

Das Fehlen der Pausen hat dann aber schnell dazu geführt, dass die produktiven Phasen nicht mehr richtig gerockt haben. Also habe ich hier steuernd eingegriffen und mich ab da besser an meine Pausen gehalten. Mit Erfolg.

Das waren 12 Tipps mit denen Du leichter und sicherer Deine Ziele erreichst.

Ich hoffe wirklich von Herzen, dass ich Dir mit diesen Tipps helfen konnte, Deinen Zielen ein paar Schritte näher zu kommen. Ziele sind mein Herzensthema. Und ich wünsche Dir nichts mehr, als dass Du Deine Ziele angehst. Damit Du nicht am Ende Deiner Tage, traurig auf die verpassten Chancen zurückblicken musst.

Je nach Studie liegt die unklare Zielsetzung an Platz 1 oder 2 der Gründe für ein gescheitertes Projekt oder Vorhaben. Das ist ein guter Grund, sich beim Zielsetzung formulieren etwas mehr Zeit zu nehmen: Ziele SMART definieren.

Hierbei übrigens auch enorm wichtig: Immer schriftlich Deine Zielsetzung formulieren. Das fand Prof. Jordan Peterson von der Uni Toronto in einem Versuch mit 700 Studenten heraus (Paper). Damit bestätigt er die Aussage der viel zitierten Harvard-Studie, deren Existenz zwar immer wieder angezweifelt wird, die sich aber dennoch hartnäckig im Netz hält. Nach dieser haben die 3% der Studenten, die ihre Ziele schriftlich fixierten, später das 10fache ihrer ehemaligen Komolitonen verdient. Doch auch die deutlichen Unterschiede der Studienabschlüsse von Peterson’s Probanten belegen deutlich, das eine klar und schriftlich formulierte Zielsetzung viel Wert ist.

Doch zurück zum Thema: Ziele SMART definieren.

Wie also Ziele SMART definieren?

Die 5 Buchstaben des Akronyms SMART stehen jeweils für eine Eigenschaft, die ein SMARTes Ziel haben sollte. Allerdings berichten unterschiedliche Quellen von unterschiedlichen Bedeutungen. (siehe Wikipedia)

Wie Du vielleicht merken wirst, ist “Messbar” in diesem Video noch etwas ungünstig beschrieben. Doch das kannst Du hier nachlesen.

Das „S“ in SMART: Spezifisch

Das Ziel muss so genau formuliert sein, dass ein unbeteiligter Dritter eindeutig erkennen könnte, was gemeint ist und auch, ob es erreicht ist. Hierbei darfst Du ruhig den „Kümmelspalter“ raushängen. Denn je exakter Dein Ziel formuliert ist, desto mehr Eventualitäten hast Du auch mit bedacht und desto klarer ist die Vorstellung in Deinem Kopf. Was wiederum dazu führt, dass die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung sich erhöht.

Um die positive Zielepsychologie noch mit ins Feld zu führen: Wenn Du SMART Ziele formulierst sollten sie immer in der Gegenwart formuliert sein, als hättest Du das SMARTe Ziel gerade erreicht. Es sollte positiv formuliert sein (also keine Verneinung wie „nicht mehr so Faul sein“) und in aktiver Form mit Dir als Akteur (also „Ich bin…“, oder „Ich habe … erreicht“).

Mein persönlicher “Flavour” ist es, hier noch mein treibendes “Warum” mit einzuflechten. Also Warum ich dieses Ziel erreichen möchte (oder erreicht haben werde).

Das „M“ in SMART: Messbar

Messbar bezieht sich auf die Nachverfolgbarkeit des Erfolges bereits während des Prozesses der Zielverfolgung. Mit anderen Worten: Wenn ich in einem Jahr 12kg abnehmen möchte und ich habe nach 6 Monaten erst 2kg geschafft, kann ich sehr deutlich erkennen, dass mein Ziel in Gefahr ist.

Bei komplexeren Zielen empfiehlt es sich, hier Zwischenziele (auch Meilensteine genannt) zu erstellen. Bei diesen sollte man sinnvollerweise ebenfalls wieder nach den “SMART Ziele Regeln” vorgehen.

Der Ziel-Korridor

Es gibt einen Ziel-Korridor-Effekt. Dieser bewirkt, dass Menschen, die sich bewusst sind, dass sie gerade in absehbarer Entfernung zu ihrem Ziel sind, plötzlich mehr Energie und Motivation aufbringen, als Menschen, denen dies nicht bewusst ist.

Das kannst Du Dir zu Nutze machen. Denn diesen Ziel-Korridor kannst Du verlängern. Wenn Du Deine Milestones geschickt legst, kannst Du vom Projektstart bis zu Deinem finalen Ziel in einem motivierenden Ziel-Korridor laufen!

Das „A“ in SMART: Aktionsbezogen (Manchmal auch Attraktiv oder Akzeptiert)

Hier wird es ein wenig schwieriger: Um SMART Ziele zu verfolgen, muss Dein SMARTes Ziel durch Deine eigenen Aktionen erreichbar sein. Denn Ziele, die Fremdeinwirkung benötigen, liegen nicht in Deiner Kontrolle. (Du kannst z.B. nur begrenzt beeinflussen, ob Du im Lotto gewinnst oder die Beförderung bekommst.) Daher sind solche Ziele suboptimal. Wir nennen das auch Wünsche 😉

Deine SMARTen Ziele sollten natürlich für Dich (und ggf. das Team) Attraktiv sein und von jedem als Ziel akzeptiert werden. Auch hier ist die spezifische Formulierung wertvoll. Sie vermeidet Missverständnisse, die im Verlaufe des Projekts zu größeren Problemen führen könnten und immer mehr Zeit kosten, als die eindeutige Formulierung zu Projektbeginn.

Daher: Etabliere es als Gewohnheit, bei der Zielformulierung besonders akribisch vor zu gehen. SMART Ziele formulieren zahlt sich auf lange Sicht vielfach aus.

Das „R“ in SMART: Realistisch

Sich Ziele zu setzen wie „Ich bin 2020 der erste Mann auf dem Saturn“ mag zwar cool sein. Doch als Mitt-Vierziger mit Sehschwäche, wäre es schon extrem unwahrscheinlich, je durch eine Astronautenausbildung zu kommen. Die Ziele sollten nicht zu trivial sein, doch auch nicht zu abgehoben. Hier kannst nur Du selbst den für Dich richtigen Weg finden. Da man hier leicht in die Falle tappen kann und sich mit der Zielgröße verkalkulieren, noch ein paar Worte zu den Dimensionen beim Zielsetzung formulieren:

SMART Ziele formuliert – aber das Ziel ist zu groß

Große Ziele sind wundervoll! Sie sind wie ein Leitstern am Firmament. Und auch wenn mal die Wogen des Projektchaos über uns zusammenbrechen, sind sie stets sichtbar und weisen uns den Weg. ABER: Sie kommen – gleich einem Stern – auch nicht erkennbar näher. Das demotiviert recht schnell und führt bei zu groß gesetzten Zielen (Weltherrschaft etc.) sehr schnell zu Demotivation und damit zu einem harten Weg, der nur mit viel Selbstdisziplin noch zu gehen ist – oder zur vollständigen Aufgabe des Ziels. Das Gute: Solltest Du Dir ein zu großes Ziel gesetzt haben, kannst Du es in motivierende, kleinere Teilziele herunter brechen und so Deine Motivation erhalten.

SMART Ziele formuliert – aber das Ziel ist zu klein

Solltest Du merken, dass Du ein Ziel formuliert hast, dass Du im Alltag schnell aus den Augen verlierst, weil es so klein ist, dann darfst Du Dir die Frage stellen, zu welchem größeren Ziel es gehört. Selbst die kleinsten Ziele (wie: „Jeden Tag den Biomüll mit runter nehmen“) lassen sich einer größeren Mission zuordnen. (In diesem Fall bspw.: „Meine Wohnung ist ein Wohlfühlort.“) Wenn Du für Deine kleinen Ziele, diese größeren Zusammenhänge findest, erhältst Du auch hier Deinen Leitstern.

Das „T“ in SMART: Terminiert

Das Ziel hat ein Datum. Also eine klare Deadline, zu der es erreicht sein soll. Hierbei darfst Du ruhig kleinlich sein und Dich auf ein konkretes Datum festlegen. Die Wirkung von einer Terminierung Deines SMARTen Ziels auf den 31. Dez 2018 ist deutlich stärker, als „Ende des Jahres“.

Ziele SMART definieren in Beispielen

Klar soweit?

Logo.

Willst Du Deine Ziele SMART definieren, könnte es also so klingen:

„Am 31.Dez 2018 wiege ich wieder 79kg. Das bedeutet, dass ich jeden Monat ein Kg annehme. Um das zu erreichen, gehe ich mit meiner Frau (und notfalls ohne sie) 3 mal die Woche 10km Joggen und trinke ab heute nur noch zuckerfreie Getränke.“

Dir ist es vielleicht aufgefallen: Bei „Zuckerfrei“ habe ich etwas gemogelt. Ähnliche wie beim Rauchen ist es schwierig hierfür einen positiven Begriff zu finden. Frischluftatmer? Getränke mit Echtgeschmack trinken???

Doch das Prinzip ist hoffentlich klar geworden.

Ich mache das ja nur für mich, da muss ich nicht so kleinlich sein

Stimmt. Wenn Du Dir den Erfolg nicht Wert bist, ist das ein guter Weg, Dich weiterhin im sicheren Bereich zu bewegen. Du brauchst nicht Deine Ziele SMART definieren. Mit anderen Worten: Du brauchst Dich nicht verändern und Deine Komfortzone verlassen und die großen Ziele erreichen.

Die Zielformulierung ist kein Selbstzweck. Es geht hier nicht darum, die Definitionen irgend eines verstaubten Projektmanagement-Heinis zu erfüllen, weil das eben so gemacht wird. Es geht hier viel mehr um den Prozess, der durch die ernsthafte und schriftliche Beschäftigung mit Deinem Ziel, in Dir in Gang kommt.

Du nordest Dich auf Dein Ziel ein.

Das ist Arbeit. Es ist anstrengend. Es ist manchmal umständlich. Und es verlangt von Dir, Deine bisherigen Gewohnheiten möglicherweise zu verändern.

Was bringt mir Ziele SMART definieren jetzt?

Kurz gesagt: Erfolg.

Ziele SMART definieren bringt Dir mehrere Vorzüge:

Egal ob im Team oder für Dich alleine. SMART Ziele formulieren ist ein enorm hilfreicher Baustein auf dem Weg zu Deinem Ziel. Einziger Nachteil: Der Ökocheck feht.

Weitere Ziele Kriterien für wohlformulierte Ziele sind PABSBRAGÖR, AROMA oder PURE. Auch die WEGE Strategie könnte Dich interessieren.

Falls Du Dich für weitere Tipps interessierst, mit denen Du Deine Ziele leichter erreichen kannst, empfehle ich Dir diese 12 Tipps um Deine Ziele zu erreichen.

“Was ich will? – Was willst Du?!”

“Du erzählst hier vollmundig von Zielen und was Du willst – und dann? Dann bekommst Du Deinen faulen Arsch nicht in Bewegung. Aber klar. Du hast natürlich wieder jede Menge ganz tolle Gründe, wieso Du Deinem Ziel gerade wieder keinen Schritt näher kommen konntest.”

“Ja” denke ich, “Vielleicht ist es das: Es geht uns zu gut.”

Ich sitze unter einem Apfelbaum, umgeben von summenden Insekten, die sich glücklich über die heruntergefallenen Äpfel her machen. Ich kaue an einem Grashalm genieße die Spätsommersonne und lausche meinen inneren Stimmen bei der Diskussion was ich will, wieso viele Menschen, die (Anwesende und Leser natürlich ausgeschlossen… doch wer weiß: vielleicht kennst Du ja auch so Jemanden) solche Schwierigkeiten haben, ihre Ziele zu erreichen.

“Menschen verändern sich aus 2 Gründen.” rezitiert eine Stimme in meinem Kopf während ich aufstehe und mich auf den Heimweg mache. “Nämlich:

Wenn ich weiß, was ich will und ich ein Ziel verfolge, dass Beides vereint, dann steigt meine Zielmotivation ins Unermessliche.”

was ich will? was will ich denn?
unsplash-logoMarina Khrapova

Ich nicke und weiche geschickt einem herunterfallenden Apfel aus.
Puh… knapp.

Dann erst merke ich, dass ich dabei in einen ziemlich weichen Apfel getreten bin. “Sch…” brumme ich, schüttle die Apfel-Gammel-Reste von meinem Fuß ab.

“Doch was tun, wenn nun die Gegenwart gar nicht so übel ist? Wenn das Leben lebenswert ist, Gesundheit, Sicherheit, Ernährung… alles im grünen Bereich. Wie bringst Du Dich dann noch in Bewegung?

Ja sogar noch schlimmer: Wenn ich gelernt habe, das ‘Hier und Jetzt’ zu lieben, geerdet und mit mit selbst im Reinen bin und mich sogar über Kleinigkeiten freuen kann?

Woher soll jetzt der Schmerz für die Zielmotivation für das was ich will kommen?”

Ich verharre in meinem Weg über die Wiese.

“Stimmt es? Sind Zufriedenheit und Erdung der natürlich Feind des Ziele-Coachs? Ist es unser Job, gegen Buddhismus und Meditationszentren anzukämpfen, damit die Menschen nicht vergessen, mit Ihrem Leben angemessen unzufrieden zu sein?”

“Nein. Ich glaube nicht. Das übernehmen ja schon Gesellschaft und Medien.”

“Aber was, wenn sich der Trend zur Spiritualität fortsetzt? War meine Entscheidung, als Ziele-Mentor Menschen zu begleiten, damit sie ihre Ziele leichter erreichen, wirklich so gut?”

Ich schüttle kurz den Kopf. Was für Gedanken. Und das an so einem schönen, sonnigen Tag. Ich möchte Menschen nicht nur zu ihren Zielen begleiten. Sie sollen dabei auch glücklich sein. Das ist es, was ich will.

was ich will? Ziele erreichen! Doch steht Zen gegen Ziele?
dMelvin Thambi

“Die Frage ist doch: Wenn du ein Ziel erreichen möchtest. Dein Leben im ‘Hier und Jetzt’ dich aber schon zufrieden stellt. Wieso solltest du dann den Preis für dein Ziel zahlen wollen? Willst du wie ein Getriebener Ziele Zombie von Ziel zu Ziel hetzen?”

“Wohl eher nicht – doch heißt das jetzt: Niemand soll sich mehr Ziele setzen und statt dessen alle in permanenter und unveränderlicher Stasis verharren?”

“Nein. Ziele sind toll! Ich bin doch nicht Ziele-Mentor geworden um Menschen von Zielen abzuraten!

Es geht mir um den sensiblen Umgang mit Zielen. Sind es DEINE Ziele? Sind sie Dir den Preis wert, den sie einfordern?

Gibt es etwas inspirierenderes als einen Menschen, der voller Begeisterung seine Lebensaufgabe lebt. Wenn dir jeder Schritt auf deinem Weg Freude macht. Es ist dann kein Job mehr oder Tasks die zu erledigen sind. Es sind Freude und Bestimmung, die deinem Tag begleiten.

Da kann der Preis des Zieles plötzlich verschwindend gering werden. Der Gewinn dagegen unbeschreiblich hoch.”

Ja, denke ich mir. Das ist es, was ich bei zieltraum mache, was ich will: Nicht weitere Ziele Zombies erschaffen, sondern Menschen wie dir helfen, ihre Bestimmung, ihr Lebensziel zu finden und zu verwirklichen!

Wer auch immer Sein Lebensziel finden und leben will, darf sich bei mir melden. Das ist meine Mission. Das ist, was ich will!

Was willst du?

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